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Graphik: Bulletpoint Abstracts Heft 3/2019 (Deutsch)

Julia Hofmann/ Hilde Weiss: Wie stabil sind die Klassen- und Vermögensverhältnisse? Empirische Analysen der ersten und zweiten Welle des Household Finance and Consumption Survey für Österreich

Der Artikel befasst sich mit dem Vermögen in Österreich aus klassenanalytischer Perspektive: Basierend auf den Österreich-Daten des europäischen Household Finance and Consumption Survey (HFCS) werden private Vermögensbestände im Vergleich sozialer Klassen (anhand des Konzepts der Klassenlage von Erikson/ Goldthorpe/ Portocarero) dargestellt. Es werden die Daten der ersten und der zweiten Welle (Erhebungen 2010 und 2014) im Zeitvergleich präsentiert. Bei allen untersuchten Vermögenskategorien zeigte sich eine deutliche und stabile Dreiteilung in der gesellschaftlichen Hierarchie. In beiden Erhebungswellen wurden auch Einstellungen zum Reichtum – zu möglichen Ursachen und den Folgen „großen Reichtums“ für die Gesellschaft und für die Demokratie abgefragt. Im Kontrast zu den starken Vermögensdifferenzen zeigen sich hier keine ausgeprägten Einstellungsunterschiede, doch tritt die Rechtfertigung von Reichtum in den obersten Klassen deutlich zutage, während in den unteren drei Klassen dazu keine einheitliche Haltung besteht.

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